Für die Wanderausstellung ist es bereits die siebte Station auf ihrer Reise durch Österreich. Sie hat bislang über 60.000 Besucherinnen und Besucher erreicht und ist nun erstmals in Oberösterreich zu sehen.
Zur Eröffnung durften wir rund 75 Besucher:innen begrüßen, unter ihnen Landespolizeikommandant Andreas Pilsl und der OÖ. Militärkommandant Dieter Muhr. Auch eine Gruppe von Polizeischüler:innen nahm an der Veranstaltung teil. Nach der Begrüßung von Seiten des Lern- und Gedenkorts durch Florian Schwanninger gaben Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung und wissenschaftliche Leiterin des Projekts, und Martina Zerovnik, Kuratorin der Ausstellung, Einblicke in Hintergrund, Entstehung und Inhalte. Moderiert wurde das Gespräch von Stephan Mlczoch (BMI). Anschließend sprachen Mathias Vogl, Chef der Rechtssektion im Innenministerium, in Vertretung von Innenminister Gerhard Karner, und Landeshauptmann Thomas Stelzer. Danach folgte der Besuch der Ausstellung mit den Polizeischüler:innen. Barbara Stelzl-Marx und Martina Zerovnik präsentierten vor Ort die Inhalte.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über Organisation, Ideologie und Handlungsspielräume der Polizei im Nationalsozialismus und beleuchtet auch Kontinuitäten und Brüche rund um 1938 und die Nachkriegszeit. Sie ist bis Ende August 2026 zu den regulären Öffnungszeiten des Lern- und Gedenkorts zu sehen sein.
Rahmenprogramm:
• 22. Mai 2026 – IV. Hartheimer Forschungskolloquium
• 03. Juli 2026 – Workshop zu Gewaltverbrechen Wiener Polizeireiter
• 27. Juli 2026 – Einblick in das pädagogische Angebot „Berufsbild/Menschenbild: Ordnung und Sicherheit“
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Details werden laufend auf Social Media und unserer Website veröffentlicht.

