Projekte

Im Vorfeld des Projekts für die Schaffung eines pädagogischen Angebotes in leicht verständlicher Sprache (siehe auch Pädagogische Angebote) nahm der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in den Jahren 2016/17 an einem EU-geförderten Projekt mit dem Titel „Inklusiv (Ge)Denken“ teil – dieses diente der Sensibilisierung für das Thema und dem Austausch mit anderen Gedenkstätten und Einrichtungen.

In einem 2016 gestarteten Forschungsprojekt kooperierte die Johannes-Kepler-Universität Linz unter dem Titel „Inklusives Gedenken. Eine qualitative Studie zur Wahrnehmung des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim durch Menschen mit Beeinträchtigungen“ mit dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. Dabei ging es etwa um die Fragen „Wie denken Menschen mit Behinderung über die Geschehnisse in der NS-Zeit?“ und „Wie sehen sie die Gedenkorte und Ausstellungen?“ Die Ergebnisse des Projekts wurden in einem Kurzfilm auf YouTube zusammengefasst.

Projekt „Unsere Geschichte(n)“ 2025-2027 - gefördert von "Licht ins Dunkel"

Das Projekt „Unsere Geschichte(n)“ stärkt die Selbstermächtigung von Menschen mit Behinderungen in der Gedenk- und Vermittlungsarbeit – gefördert von "Licht ins Dunkel". Am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Oberösterreich wurde 2025 das inklusive Projekt „Unsere Geschichte(n)“ gestartet. Mit dem Zuschlag des "Licht ins Dunkel"-Fonds wird das Vorhaben über drei Jahre hinweg finanziert. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit Behinderungen aktiv in die Erinnerungsarbeit einzubeziehen und diese partizipativer sowie barrierefreier zu gestalten. Mit konkreten Maßnahmen wie der Einführung von Leichter Sprache, taktilen Orientierungshilfen oder inklusiven Sicherheitskonzepten setzt das Team des Lern- und Gedenkorts neue Standards in der barrierefreien Vermittlungsarbeit.