Die Ausstellung "Wert des Lebens"

Seit Mai 2021 hat der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim eine neue Dauer-Ausstellung.
Die Dauer-Ausstellung heißt: Wert des Lebens. Der Umgang mit den „Unbrauchbaren“.
Sie finden die Dauer-Ausstellung im 1. Stock vom Schloss Hartheim.

Was zeigt die Dauer-Austellung?

Die Ausstellung „Wert des Lebens“ erzählt von der Zeit der Aufklärung bis heute.

Sie zeigt:

  • Wie die Gesellschaft die Menschen früher bewertet und beurteilt hat.
  • Wie die Menschen heute bewertet und beurteilt werden.
  • Wie die Gesellschaft früher mit Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung umgegangen ist.
  • Wie der Umgang mit diesen Menschen heute ist.


Die Gesellschaft hat Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung in der Vergangenheit oft als unbrauchbar bezeichnet.
Diese Menschen wurden deshalb auch die „Unbrauchbaren“ genannt.
Manchmal wird dieses Wort auch heute noch für Menschen mit Behinderung oder Menschen mit psychischer Erkrankung verwendet.

Die Dauer-Ausstellung behandelt auch noch viele andere Fragen:

  • Wie wird ein Mensch als brauchbar oder unbrauchbar bezeichnet?
  • Wer sagt, ob ein Mensch brauchbar oder unbrauchbar ist?
  • Was denken die Menschen in der Gesellschaft über die Normierung und Optimierung von Menschen?


  • Welche Diskussionen gibt es in der Gesellschaft über die Normierung und Optimierung?
  • Wie möchten die Menschen und der Staat Menschen normieren und optimieren?
  • Was machen die Menschen für Inklusion, Demokratie und Menschen-Rechte?


Wie ist die Dauer-Ausstellung entstanden?

Die erste Ausstellung „Wert des Lebens“ im Schloss Hartheim gab es schon seit 2003.
Diese Ausstellung wurde im November 2019 geschlossen.
Die ersten Pläne für die neue Dauer-Austellung wurden im Jahr 2017 gemacht.
In den folgenden Jahren wurde die Ausstellung überarbeitet.


Die neue Ausstellung wurde im Jahr 2021 eröffnet.
Das Land Oberösterreich hat dem Lern- und Gedenkort für die Überarbeitung der Ausstellung Geld gegeben.
Die neue Ausstellung hat die gleichen Haupt-Themen wie die erste Ausstellung.
Sie ist aber aktueller und genauer als die erste Ausstellung.
In der neuen Ausstellung gibt es auch neue Themen, Gegenstände und Dokumente.


Brigitte Kepplinger und Florian Schwanninger waren die Kuratoren der neuen Ausstellung.
Hans Kropshofer und Gerald Lohninger haben die Möbel für die Ausstellung und die Ausstellungs-Räume gestaltet.