Geschichte 1945 bis 2003

Die Geschichte von Schloss Hartheim ist lang.
Sie möchten mehr von dieser Geschichte lernen?
Es gibt noch zwei andere Texte,
diese Texte erklären auch die Geschichte von Schloss Hartheim:

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Jahr 1945 war das Ende vom Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Schloss Hartheim eine Unterkunft
für Displaced Persons und Flüchtlinge.

Das Jahr 1948

Der oberösterreichische Landes-Wohltätigkeitsverein hat bis 1940
das Pflegeheim für Menschen mit Behinderung im Schloss Hartheim betrieben.
Im Jahr 1940 wurde das Pflegeheim von den Nazis geschlossen.
Im Jahr 1948 hat der oberösterreichische Landes-Wohltätigkeits-Verein das Schloss Hartheim zurückbekommen.
Der Verein hat auch den Bauernhof neben dem Schloss zurückbekommen.
Der Landes-Wohltätigkeits-Verein hat im Schloss Hartheim nach dem Krieg
aber keine Menschen mit Behinderung mehr betreut.

Das Jahr 1954

Im Jahr 1954 hat es in Alkoven ein Donau-Hochwasser gegeben.
Bei dem Hochwasser haben viele Menschen ihr Haus verloren.
Viele Menschen sind deshalb in das Schloss Hartheim gezogen.
Im Schloss Hartheim hat es 30 Wohnungen gegeben.
Später haben auch andere Menschen im Schloss Hartheim gewohnt.

Das Institut Hartheim

Der oberösterreichische Landes-Wohltätigkeits-Verein wollte nach dem Zweiten Weltkrieg
wieder Menschen mit Behinderungen in Hartheim pflegen.
Im Jahr 1968 wurde das Institut Hartheim eröffnet.
Das Institut Hartheim ist eine große Pflege-Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in der Nähe vom Schloss Hartheim.

Die ersten Gedenkräume

Das Institut Hartheim und der Landes-Wohltätigkeits-Verein wollten,
dass sich die Menschen an die Opfer der NS-Euthanasie erinnern.
Sie haben gewusst, dass sie eine Pflicht zur Erinnerung an die Opfer haben.
Im Jahr 1969 haben sie deshalb im Schloss Hartheim zwei Gedenkräume eingerichtet.

Der oberösterreichische Landes-Wohltätigkeits-Verein hat auch gesagt,
dass das Institut Hartheim ein lebendes Mahn-Mal ist.
Die Menschen sollen sich durch das Institut Hartheim
an die Opfer der Tötungsanstalt Hartheim erinnern.

Der Verein Schloss Hartheim

Schon vor dem Jahr 1995 gab es den Wunsch, aus dem Schloss Hartheim einen Gedenkort machen.
Dieses Vorhaben blieb aber ohne Erfolg.
Im Jahr 1995 wurde der Verein Schloss Hartheim gegründet.
Dieser Verein hatte das Ziel, dass Schloss Hartheim nur mehr als Gedenkort
und Ausstellungs-Ort genutzt wird.
Das Schloss sollte kein Wohnort mehr sein.

Im Jahr 1997 hat das Land Oberösterreich beschlossen,
dass der Verein Schloss Hartheim dabei unterstützt wird.
Das Land Oberösterreich hat auch beschlossen,
dass der Verein Geld für einen Lern- und Gedenkort im Schloss Hartheim bekommt.

Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Bis zum Jahr 1999 haben Menschen im Schloss Hartheim gewohnt.
Die Menschen sind in diesem Jahr ausgezogen, weil sie andere Wohnungen bekommen haben.
Im Jahr 1999 hat eine Erneuerung und ein Umbau des Schlosses begonnen.
Auch die Gebäude neben dem Schloss wurden erneuert und umgebaut.
Die Bauarbeiten haben bis zum Jahr 2003 gedauert.

Im Jahr 2003 wurde im Schloss Hartheim ein Lern- und Gedenkort eröffnet.
Im Lern- und Gedenkort sind eine Gedenkstätte und die Ausstellung „Wert des Lebens“.