Einblicke in BerufsbildMenschenbild „Ordnung und Sicherheit“

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung "Hitlers Exekutive. Die österreichische Polizei im Nationalsozialismus" und bietet Einblicke in das Bildungsprogramm des Ortes für angehende Polizist:innen.

Zum Inhalt: Die Einbeziehung der Lebens- und Erfahrungswelt der Besucher:innen ermöglicht eine sinnvolle Annäherung an einen Ort wie Hartheim. Sie hilft, über die historische Faktenvermittlung hinausgehend, auch die individuelle Bedeutung der Geschichte nachvollziehbar zu machen. Seit 2010 steht den Besucher:innen des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim mit dem Vermittlungsformat „BerufsbildMenschenbild“ daher ein konkretes berufsspezifisches Angebot zur Verfügung.

Zum Ablauf des Bildungsprogrammes des Hauses: Nach einem assoziativen Einstieg und einem gemeinsamen Rundgang durch Gedenkstätte und Ausstellung erarbeiten sich die Teilnehmer:innen in Kleingruppen anhand von Biografien entscheidende Eck- und Wendepunkte im Leben von Opfern und Täter:innen. Diese ermöglichen eine Annäherung an die Geschichte der Tötungsanstalt Hartheim und an die Rolle der Polizei im Kontext der NS-Euthanasie. Die Ergebnisse werden präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Anmeldeschluss 20. Juli 2026
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Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt.

Wanderausstellung "Hitlers Exekutive. Die österreichische Polizei und der Nationalsozialismus" noch bis 30. August 2026 am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim zu sehen

Die Ausstellung bietet einen Überblick über Organisation, Gesinnung und Handlungsspielräume der Exekutive im Nationalsozialismus. Anhand von Biografien zeigt sie die Schicksale und Verhaltensweisen österreichischer Polizisten und Gendarmen - von Widerstand bis hin zu verbrecherischem Handeln.  Die Ausstellung entstand im Rahmen des Forschungsprojekts "Die Polizei in Österreich. Brüche und Kontinuitäten 1938-1945", initiiert vom Bundesministerium für Inneres und durchgeführt an der Universität Graz/ Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und dem Mauthausen Memorial.