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Traces from past 1945

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Photo: The castle in the year 1995       Photo: Plaque at the passage, headline 'To all tenants'

 

Photo: Staircase       Photo: Memorial room in the year 1969

 

Photo: Memorial room in the year 1969       Photo: Memorial room in the year 1969

Traces from between 1940 and 1945

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Photo: Gas room, pipe clamp       Photo: Gas room, pipe clamp

 

Die Durchführung des Gasrohres konnte ebenso freigelegt werden, wie die 1939/40 eingebaute Wasserleitung. Die Entwässerungsöffnung des Leichenraumes war mit rotgefärbtem Beton verschlossen, der im Zuge der Spurenfreilegung entfernt werden musste.

Photo: Gas room, gas pipe       Photo: Death room, drain

 

Aus der Kombination von Beobachtungen in Bodenöffnungen und an Türöffnungen ergab sich eine schlüssige Abfolge der Umbaumaßnahmen, die freilich noch so manche Detailfrage ungeklärt ließ.

Photo: Corpse room, door frame

 

Ein vorerst unlösbares Problem stellte die Erhaltung des (vorgefundenen) Originalzustandes bei gleichzeitiger Öffnung der Gedenkräume für BesucherInnen dar. Paradoxerweise erwies sich auch aus bauarchäologischer Sicht als schonendste Lösung ein radikaler Schnitt durch die Räume. Der Steg gewährleistet zudem Schonung und gewissen Schutz des Originalbestandes.

Photo: Memorial rooms, overhead crossing

 

Spuren im Bereich des ehemaligen Krematoriums

Möglichen Überresten des Krematoriums galt von Anfang an besondere Aufmerksamkeit. Die im Verbrennungsraum vorhandenen, vermeintlich deutlichen Spuren im Betonboden erwiesen sich bei genauer Analyse als überaus schwierig zu interpretieren.

Der in mehreren Zeugenaussagen beschriebene haushohe Kamin in der Südost-Ecke des Schlosshofes ließ sich zur Überraschung der Fachleute weder am Boden noch am aufgehenden Mauerwerk nachweisen. Allerdings fangen sich im Hohlraum über einer abgehängten Decke des 1. Stockwerks starke Spuren von Rauchgasen, die für die Überbeanspruchung eines Kaminzuges charakteristisch sind. Der Kaminzug beginnt bei dem vermauerten Fuchs im Verbrennungsraum und könnte nach manchen Expertenmeinungen für den Betrieb des Krematoriumsofens ausreichend gewesen sein. Es gibt allerdings auch starke Indizien dafür, dass zusätzlich ein industrieüblicher Blechschornstein im Hof stand, der im Winter 1944/45 leicht und spurlos zu demontieren war.

Die späteren Grabungen an der Ostseite des Schlosses brachten eindeutige Beweise für den hastigen und radikalen Abbruch des Krematoriums zum Vorschein, darunter technische Teile und Asbesthandschuhe. Angeschmolzene Schamottziegel und vor allem massenhaft Schlackebrocken mit eingeschmolzenen Partikeln von Gebeinen ließen keine vernünftigen Zweifel mehr an der Herkunft des Fundmaterials zu.

Menschliche Überreste, die nach Zeugenaussagen durch Zermahlen der Rückstände aus dem Krematoriumsofen unkenntlich gemacht werden sollten, wurden nicht nur in mehreren Gruben befinden, sondern auch in bis zu 15 cm starken, flächigen Schüttungen. Sie wurden vom übrigen Fundmaterial getrennt geboren und später wieder bestattet. Das Gelände ist wurde zum Friedhof umgewidmet.

 

Photo: Former crematorium     Photo: Chimney excavation

 

Photo: Asbestos glove       Photo: Electrics

 

Photo: Scoria with bones       Photo: Field of bones

 

Photo: Chute with bones

Traces from before 1940

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Photo: Leftovers of stairs      Photo: Clockwork in the tower

 

Photo: Door to former lavatories       Photo: Corner room south-west

 

Photo: Entrance to former kitchen       Photo: Food lift

 

Photo: Former cooling chamber       Photo: Chapel with altar

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